Anpacken – und einen Neuanfang erfolgreich gestalten

Die Corona-Krise hat weltweit die Anfälligkeit und Mängel bestehender Strukturen und Systeme in Politik, Gesellschaft, Sport und Wirtschaft aufgezeigt. Gleichzeitig hat sie uns geholfen, unseren Fokus auf wichtige Werte des Zusammenlebens zu lenken: auf Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft, vor allem aber unsere Gesundheit.

Nach dem Herunterfahren der Wirtschaft stehen viele Start-ups, Selbstständige und mittelständische Unternehmen vor einem Neuanfang. Es ist nicht leicht, in dieser schwierigen Lage die Chancen zu sehen. Doch es ist genau dieses positive Denken und Handeln, mit denen immer wieder bewegende Erfolgsgeschichten erzählt werden: Sportler, die nach Verletzungen ein Comeback schaffen. Gemeinschaften, denen ein Wiederaufbau nach Naturkatastrophen gelingt. Unternehmen, die nach einer Insolvenz wieder erfolgreich wirtschaften.

Im Wirtschaftsleben gibt es vielfältige Anlässe, um etwas Neues anzupacken. So führen beispielsweise strategische Neuerungen, Führungswechsel oder ein veränderter Kundenbedarf dazu, dass Unternehmen umdenken und anders agieren. Es liegt gemeinsam an Geschäftsführung, Führungskräften und Mitarbeitern, einen Neuanfang erfolgreich zu machen: indem sie lernen, eine Aufbruchstimmung erzeugen und eine neue Haltung verankern. Helfen kann hierbei stets Marketing, Unternehmenskommunikation und Markenmanagement.

1) #LernenLernenLernen

Mit einem Neuanfang soll ein Zustand erreicht werden, der besser ist als der des Ausgangspunktes. Grundlegend sind ein klares Ziel und eine eindeutige Strategie: Was wollen wir erreichen? Was müssen wir dafür tun, was anders oder besser machen? Der für die erfolgreiche Zielerreichung notwendige Lernprozess sollte innerhalb der Organisation transparent gestaltet werden. Es ist die Aufgabe von Marketing und Unternehmenskommunikation, regelmäßig über Gelerntes zu informieren, neue Lösungen zu vermarkten und Beteiligte für das Erreichen des Zieles zu motivieren.

Beeindruckt hat mich die Lernbereitschaft von Professoren des Studiengangs Wirtschaftsmathematik der TH Rosenheim. Um die Zahl der Einschreibungen zu steigern, lösten sich diese vom reinen Überzeugen der Studieninteressierten durch fachliche Kompetenz. Mit „Check Dein Zukunfts-Plus“ wurden vielmehr die sehr guten beruflichen Perspektiven von Wirtschaftsmathematiker*innen nach Studienabschluss in den Vordergrund einer Marketingkampagne gestellt. „Bei der Erarbeitung und Umsetzung haben wir Professoren gemeinsam mit Studierenden gearbeitet. Dies war auch für mich wichtig, um mehr über die Einstellung, Beweggründe und Sichtweisen von Abiturienten als unsere Zielgruppe zu lernen. Gelernt habe ich ebenso viel über die Vorteile der digitalen Kommunikation“, sagt Prof. Dr. Viktor Sandor als Leiter des Projekts. So wurden zur besseren Ansprache der Generation Z die Website SEO-optimiert und verstärkt Maßnahmen über Social Media gestartet. Mittlerweile laufen erste kleine Lehr-Videos auf YouTube, beispielsweise “Coole Mathe-Partytricks”.

2) Aufbruchstimmung erzeugen

Im Hinblick auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise titelte eine deutsche Tageszeitung: „Wir brauchen ein neues Wirtschaftswunder“. Dazu gehören weniger Bürokratie, Regulierung und Besitzstandswahrung. Um eine Aufbruchstimmung zu erzeugen benötigt es jedoch mehr: u.a. Mut für Neues, Risikobereitschaft sowie schnelles und anpackendes Handeln. Ebenso eine Begeisterungsfähigkeit, um noch nicht beschrittene Wege anzugehen und Neues erfolgreich zu verankern. Beispielsweise, um mit Marketing und Markenmanagement die Kundenführung zu stärken.

Beeindruckt hat mich die Aufbruchstimmung bei ROCKBIRD. Das durch die Fusion zweier Marktführer entstandene Unternehmen positioniert sich gerade neu im Markt für Flottenmanagement. Zur Optimierung der Kundenführung wurden zum Aufbau der neuen Internetseite sowohl das Leistungsangebot der neuen Marke ROCKBIRD definiert als auch zielgerichtet die Prozesse und Bedarfe der Kunden analysiert. „Als Folge unserer neuen ‚Customer Centricity‘ sprechen wir nun Bedürfnisse der Kunden gezielt mit aktiven und aktivierenden Nutzen- und Lösungsbotschaften an“, erläutert Geschäftsführer Andreas Lampprecht. „Mitarbeiter aus Vertrieb und Service haben verantwortlich an dieser Neuausrichtung gearbeitet. Dies vereinfacht ihnen künftig die nutzen- und lösungsorientierte Ansprache von Kunden in ihrer Direktkommunikation und über andere Kommunikationskanäle“.

3) Neue Haltung verankern

Ein nachhaltig erfolgreicher Wirtschaftsaufschwung nach der Corona-Krise muss auch mit anderen Denk- und Handlungsweisen gemanagt werden. So fordern Experten beispielsweise die vermehrte Nutzung von Home-Office-Arbeitsplätzen oder die Implementierung moderner Managementsysteme wie Six Sigma. Um einen solch kulturellen Wandel erfolgreich zu gestalten, müssen Unternehmen nicht nur ihre Mitarbeiter motivieren und begeistern. Die Verankerung einer neuen Haltung muss von der Führungsspitze ausgehen und von ihr vorgelebt werden.

Beeindruckt hat mich die Haltung der Geschäftsführung zwei meiner Start-up-Kunden. Vulidity hat sich als Start-up im Bereich “Cyberdefense“ in kurzer Zeit ohne Wagniskapital erfolgreich am Markt etabliert. Obwohl sich Vulidity selbst in einer Neuausrichtung befindet, hat es in der Corona-Krise spontan bei medizinischen Einrichtungen kostenlose Sicherheitsprüfungen durchgeführt. Dennoch wurde parallel die Digitalisierung des eigenen Leistungsspektrums fortgesetzt. „Wir haben den Vertrieb von Hardware-Produkten vollständig auf digitale Softwarelösungen umgestellt. Kunden müssen nunmehr keine zusätzlichen Geräte in ihren Serverraum integrieren, sondern können unsere Software auf vorhandenen Servern installieren oder über virtuelle Plattformen auf diese zugreifen“, erläutert CFO Heinz Siegert den digitalen Entwicklungsprozess auf Basis eines intensiven Dialogs mit Kunden.

Des Weiteren die Geschäftsführung der Im.Puls Team Unternehmensgruppe, die Dienstleistungen rund um Prävention, Therapie und Work-Life-Balance anbietet. Trotz der Corona-Krise hat das Gesundheits-Start-up sein umfangreiches Investitionsprogramm umgesetzt – obwohl dieses mit nicht unerheblichen finanziellen Risiken verbunden ist. „Wir haben uns bewusst für die Durchführung entschieden, um nach unserer erfolgreichen Gründungsphase, den nächsten Schritt vom Start-up zu einem kleinen Unternehmen vorzunehmen und um nachhaltig zu wachsen“, erläutert Geschäftsführer Oliver Rychter seine Risikobereitschaft. „Möglich war dies vor allem aufgrund einer außergewöhnlich hohen Begeisterung, Motivation und Leistungsbereitschaft aller Mitarbeiter, die durch eine aktive persönliche Kommunikation untereinander erzeugt wurde. Für diese positive Haltung bin ich ausdrücklich dankbar“.

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  • Kommunikation Großprojekte: Börsengang, Fusion, Akquisitionen, Eigentümerwechsel, Finanztransaktionen sowie Krisen-, Integrations- und Veränderungsprojekte
  • Über 1.000 Projekte zur Stärkung des Unternehmensauftritts nach innen und außen

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